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Kann man Wechselschalter als Lichtschalter benutzen?

Mit ein wenig Erfahrung und Kenntnis im Bereich Elektrik ist es möglich, einen Wechselschalter durchaus als normalen Lichtschalter zu verwenden. Da Sie mit Strom arbeiten und sich so einer Gefahr aussetzen, sollten Sie nicht unbedarft und ohne die notwendige Erfahrung mit dem Umbau beginnen.

Das ist beim Wechselschalter als Lichtschalter zu beachten
Der Wechselschalter verfügt über 3 Klemmen. Bei einem herkömmlichen Lichtschalter haben Sie nur 2 Klemmen. In dieser Option begründet sich der Unterschied, der in Ihrem Umbau zu bedenken ist und die Grundlage für einen gefahrlosen und funktionalen Betrieb beim Licht an- und ausschalten ist. Um den 3adrigen Schalter auf einen 2adrigen Schalter umzubauen, muss eine Ader außen vor gelassen werden. Damit diese keinen Kontakt mit den beiden genutzten Adern bekommt, sollte sie ummantelt und mit einer Klemme vor dem Kontakt geschützt werden. Für den richtigen Anschluss finden Sie im Internet professionelle Schaltpläne. Orientieren Sie sich an diesen, kann der Umbau problemlos stattfinden und Sie werden in Folge der Umrüstung feststellen, dass der Lichtschalter problemlos funktioniert. Verfügen Sie nicht über die notwendigen Kenntnisse in der Elektrik, kann ein erfahrener Elektriker mit dem Umbau helfen und so aus einem Wechselschalter einen normalen Lichtschalter gestalten.

Unterschiedliche Wechselschalter umbauen
In der Regel sind in Haus oder Wohnung 3adrige Schalter mit Wechslern vorhanden. Aber auch 4adrige Modelle sind keine Seltenheit. Um diese Schalter als An/Aus Schalter für die Beleuchtung zu nutzen, ist der Fokus auf den zweiadrigen Betrieb zu lenken. Ein Risiko kann vom Umbau nicht ausgehen, sodass die Umrüstung nicht zum Problem wird. Wichtig ist allerdings die Tatsache, dass ein Umbau ohne die notwendige Erfahrung zur ausbleibenden Funktionalität oder zu einem Kurzschluss führen kann. Um den Umbau vorzunehmen und sich gefahrlos am Wechselschalter zu betätigen, ist für die Zeit der Umrüstung die Sicherung zu entfernen. Um Ihr Ergebnis zu prüfen, schalten Sie die Sicherung wieder ein und erkennen, ob Ihre Arbeit richtig war und die Funktionalität hergestellt hat. Ein Elektriker kann die Umrüstung ganz einfach vornehmen, sodass Sie dies nicht allein und ohne die unbedingt notwendige Kenntnis realisieren müssen.

Fazit: Der Umbau von einem Wechselschalter auf einen Lichtschalter ist möglich. Da ein Lichtschalter 2 Positionen aufweist, welche das Ein- und Ausschalten der Beleuchtung ermöglichen, werden hierfür nur 2 Adern im Schalter benötigt. Damit Sie einen Kurzschluss vermeiden und die vollständige Funktionalität herstellen, müssen die verbleibenden Adern gesichert und am Anschluss mit einer Klemme versehen werden. Ist im Haus ein nicht mehr benötigter Wechselschalter vorhanden, können Sie diesen daher einfach zu einem Lichtschalter umbauen und fortan als An und Aus Schalter nutzen.


Kann man Leuchtstoffröhren dimmen?

Nicht immer müssen Leuchtstoffröhren mit voller Leistung betrieben werden. Sei es einerseits, weil ein dezenteres Licht manchmal angenehmer für die Augen ist. Sei es andererseits, weil man so ordentlich Energie sparen kann, wenn schon ein Bruchteil der Leistung der Leuchtmittel in bestimmten Situationen ausreichen. Unter den richtigen Umständen kann man Leuchtstoffröhren dimmen.

Kann man Leuchtstoffröhren dimmen?
Auch wenn viele Laien denken, dass das nicht möglich ist: Generell kann man Leuchtstoffröhren sehr wohl dimmen. Es gibt allerdings einige Punkte, die man dabei beachten muss. Einerseits sind Leuchtstoffröhren nicht das gleiche wie Energiesparlampen (ESL), woher vielleicht auch das Missverständnis kommt. Wie noch beschrieben wird, lassen sich nur sehr wenige ESLs dimmen.

Wie unterscheidet sich das Dimmen von Leuchtstoffröhren?
Wenn eine eingeschaltete Leuchtstoffröhre gedimmt werden soll, kann dies nicht in gleicher Weise geschehen wie bei einer eingeschalteten Glühbirne. Bei einer Glühbirne lässt sich einfach mit einem herkömmlichen Dimmer der Strom durch die Glühbirne und so deren Helligkeit kontrollieren. Dazu wird der Strom in jeder Sekunde im Prinzip so schnell an- und abgeschaltet, dass es von einem Menschen nicht als Flackern wahrnehmbar ist, sondern als reduzierte Helligkeit der Glühbirne wahrgenommen wird. Je stärker die Glühbirne gedimmt ist, desto kürzer ist der insgesamte Zeitanteil pro Sekunde, den die Glühbirne eingeschaltet ist. Für Leuchtstoffröhren eignet sich dieses Funktionsprinzip nicht, da das Vorschaltgerät u.a. die Aufgabe hat, den Stromfluss durch die Leuchtstoffröhre zu kontrollieren, damit diese nicht durch einen zu hohen Strom zerstört wird. Das ist mit einem schnellen An- und Abschalten des Stroms nicht kompatibel. Daher ist auch die auf gleiche Art wie bei der Glühbirne “gedimmte” Leuchtstoffröhre entweder an oder aus – das Ziel einer Dimmschaltung wird somit nicht erreicht. Herkömmliche Energiesparlampen lassen sich aus ähnlichem Grund grundsätzlich nicht dimmen, wenn sie nicht speziell für diesen Zweck gedacht sind. Das liegt daran, dass sie nach dem Einschalten des Stroms ein wenig Zeit benötigen, bis sie zu leuchten beginnen. Bevor dieser Zustand erreicht ist, hat der Dimmer den Strom aber auch schon wieder abgeschaltet. Wie aber kann man Leuchtstoffröhren dimmen? Zum Dimmen einer Leuchtstoffröhre benötigt man ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) mit Dimm-Funktion.

Potentiometer zur Steuerung des Dimmer-Eingangs am EVG
An dieses EVG mit Dimmfunktion lässt sich dann z.B. ein zusätzliches für den Gebrauch in der Haustechnik geeignetes Potentiometer anschließen. Dieses hat häufig die äußere Form eines Lichtschaltergehäuses mit integriertem Drehknopf. Es gibt verschiedene Arten von Vorschaltgeräten für Leuchtstoffröhren, etwa das konventionelle Vorschaltgerät (KVG), das verlustarme Vorschaltgerät und eben das EVG ohne oder mit Dimmfunktion, wobei nur letztere das Dimmen unterstützen. Nicht zu empfehlen sind wegen diversen technischen Problemen EVGs, die zwischen bereits vorhandene KVGs und die Leuchtstoffröhren gesteckt werden, auch wenn das Prinzip auf den ersten Blick durch seine Einfachheit sehr attraktiv wirkt. Mit dem richtigen technischen Know-How ist das Dimmen einer Leuchtstoffröhre somit kein Problem. Die Frage “Kann man Leuchtstoffröhren dimmen?” ist also eindeutig mit “Ja!” zu beantworten.


Lichtschalter austauschen – so geht´s

Wenn Sie Ihre unschönen Lichtschalter erneuern möchten, so bedarf es dafür nicht immer eines Fachmannes. Manchmal reicht eine präzise Anleitung sowie ein wenig handwerkliches Geschick bereits aus, um die Kosten zu senken und sich in Eigenregie zu helfen. Bevor Sie sich jedoch überhastet an die Elektroinstallation begeben, sollten Sie sorgfältig prüfen, ob Sie den Stromkreislauf zum Lichtschalter auch unterbrochen haben. Schließlich steht der Lichtschalter im Normalbetrieb unter einer ständigen Stromzufuhr, die Sie sich lieber nicht aussetzen sollten. Mit der nachfolgenden Anleitung werden Sie im Handumdrehen Ihren Lichtschalter ausbauen und erneuern können, ohne dass Sie einen Profi zu Rate ziehen müssen.

Lichtschalter austauschen – so geht´s im Handumdrehen
Ganz frei nach der Devise “Lichtschalter austauschen – so geht´s im Handumdrehen” können Sie sich nun Schritt für Schritt durch die Elektroinstallation vorarbeiten und werden im Anschluss von Ihrem neuen Lichtschalter einfach nur begeistert sein. Beginnen Sie Ihre Arbeit nun mit der Unterbrechung des Stromkreislaufs. Im Sicherungskasten können meist einzelne Bereiche der Wohnung vom Strom getrennt werden, so dass Sie entweder den Strom für den gesamten Raum abstellen müssen oder aber Zugriff auf einzelne Unterbereiche, wie die Steckdosen oder Lichtschalter haben. Mit einem zusätzlichen Stromprüfgerät können Sie am Lichtschalter nochmal auf Nummer sicher gehen, indem Sie die Abdeckung des Schalters entfernen und den Stromkreislauf erneut prüfen.

Die Demontage des Lichtschalters
Fließt kein Strom mehr werden sämtliche Abdeckteile am Lichtschalter mit einem Kreuzschraubendreher abgeschraubt, damit Sie sich zur Schalterblende vorarbeiten können. Die Schalterblende oder auch Kappe der wippe genannt, kann nun vorsichtig abgehebelt werden. Desweiteren sollte auch eine zusätzliche Klemme sichtbar werden, die sich mit einem Schlitzschraubenzieher lösen lässt. Um auch das Innere des Lichtschalters zu entfernen, müssen Sie nur noch sämtliche Montageschrauben des Einbaugeräts lösen. Ist das geschafft können Sie das Einbaugerät aus der Dose leicht entfernen und werden nur noch die Verbindung zu den Stromkabeln sehen. Zu deren Entfernung wird bloß die Sicherungsklemme gelöst und die Adern können freigelegt werden.

Den neuen Lichtschalter wieder einbauen
Nach dem Lichtschalter austauschen – so geht´s im Handumdrehen folgt nur noch der Einbau des neuen Schalters. Dazu müssen die zuvor gelösten Adern wieder an das Einbaugerät angeklemmt werden. Die Phase wird in den Anschluss gesteckt, welcher mit “L” gekennzeichnet ist, und die beiden anderen Drähte kommen an den mit dem Pfeil gekennzeichneten Ausgang. Den grün-gelben Schutzleiter schließen Sie nur noch am Schutzkontakt an und fügen das Teil wieder in die Dose. Nun werden nur noch sämtliche Komponenten in umgekehrter Reihenfolge wieder angebaut und fertig ist der neue Lichtschalter, den Sie nach Freigabe des Stromflusses bloß noch ausprobieren müssen.


Lichtschalter per App steuern

Die Werbung macht es uns vor, einfach die Lichtschalter mit dem iPhone steuern. Doch wenn jetzt jemand denkt das eine einfach App aus dem Internet reicht, der hat sich getäuscht. Zuerst einmal müssen die normalen Lichtschalter intelligenter gemacht werden. Dies geht durch KNX, ein System, das diese einfache Handhabung unterstützt. Einmal eingebaut, und schon kann jeder das Licht mit dem Handy oder Fernbedienung an und aus schalten.

Einbau nur durch den Fachmann
Damit die Anlage auch wirklich richtig funktioniert, sollte diese nur von einem Fachmann eingebaut werden. Danach ist die Bedienung einfach und wird diese individuell an die persönlichen Lebensverhältnisse angepasst. Sollte sich etwas ändern, kann die Anpassung selbst vorgenommen werden. So kann das Licht einfach auch über das iPhone von unterwegs ausgeschaltet werden. Gerade wenn es morgens mal wieder eng war und das Licht ansonsten den ganzen Tag umsonst brennen würde.

Das ganze Haus vernetzen mit KNX
Dieses System kann noch mehr als nur über das iPhone das Licht ein und auszuschalten. Wer sein ganzes Haus damit vernetzt hat, kann zum Beispiel eine Einstellung vornehmen, das wenn die Haustür abgeschlossen wird, das Licht automatisch ausgeht. Aber auch die Fenster und die Heizung lassen sich über KNX einfach und bequem steuern. So kann auch mit Bewegungssensor das Licht ein und ausgeschaltet werden, was es unmöglich macht das Licht zu vergessen. Aber auch geöffnete Fenster sind dann während der Heizperiode kein Problem mehr, da hier die Heizung ausgeschaltet wird. Kommt Frost auf wird die Heizung automatisch auf Frostschutz gestellt. Ein intelligentes System, wenn alles optimal eingestellt ist und so einiges dann nicht mehr vergisst. Einfach eine gute und einfache Hilfe für jeden Haushalt geeignet.

Energie sparen durch intelligente Lösungen
So ist dieses System mehr als nur die eigene Vergesslichkeit zu unterstützen, sondern durch die richtige Einstellung wird auch wertvolle Energie gespart. Natürlich kann es sinnvoll sein den Lichtschalter auch über das Handy steuern zu können. Gerade auch wenn einmal einige Tage niemand zu Hause ist. Mit einer kompletten Vernetzung kann immer das optimale Zusammenspiel im Haus gewährleistet werden. Gerade da sich auch die Heizung so steuern lässt und somit auch von unterwegs an die Wetterlage angepasst werden. Selbst Haushaltsgeräte lassen sich so steuern und nach der Arbeit ist dann schon fast alles erledigt. Dank KNX und dem iPhone das Haus oder die Wohnung immer unter Kontrolle. Aber die Befürchtung das wenn dieses System einmal einen Fehler hat oder defekt ist, geht nichts mehr im Haus, ist unbegründet. Natürlich können alle Lichtschalter oder andere angeschlossene Geräte immer noch von Hand bedient werden.


Lichtschalter mit Zeitschaltuhr

Lichtschalter mit Zeitschaltuhr können in vielen Wohnbereichen von Vorteil sein. Sie sind variabel einzusetzen, dabei können sie auch unterputzt werden. Außerdem verfügen die Zeitschaltuhren von mehreren Speicherplätzen, die nach Belieben über die Woche verteilt, aktiviert werden können. Zudem können Lichtschalter mit Zeitschaltuhren zum Schutz eingesetzt werden und verkörpern das Gefühl, von mehr Sicherheit.

Das Zuhause schützen mit einer Zeitschaltuhr
Lichtschalter die über eine Zeitschaltuhr geregelt werden, können auch in der Abwesenheit aktiviert werden. Dies ist außerdem ein Vorteil, wenn man mehrere Wochen im Urlaub ist. Die eigene Wohnung, oder das Haus, sehen während Ihrer Abwesenheit weiterhin bewohnt aus, was vor Einbrüchen und unliebsamen Besuch schützen kann. Auch in der kalten Jahreszeit, in der es früher dunkel wird, erhält man durch Zeitschaltuhren ein Gefühl von mehr Sicherheit. Ein dunkler Weg zum Haus, kann durch solche Installationen mehr Einblick gewährleisten. Zudem kann schon bei Dämmerung das Zuhause mit Zeitschaltuhren bewohnt aussehen, zumal wenn die eigene Arbeitszeit bis zum späten Abend einhergeht. Wenn ein Zufallsprogramm integriert ist, können Lichtquellen für wenige Minuten geschaltet werden, die zusätzlich über das Zufallsprogramm gesteuert werden.

Komfortabel Lichtquellen nutzen
Außer mehr Sicherheit, sind Zeitschaltuhren komfortabel. Räume die wenig genutzt werden, können durch Zeitschaltuhren nur bei Bewegung aktiviert werden. Das spart Energie und der Geldbeutel freut sich. Weiterhin können diese Uhren begrenzt und eine Abschaltung aktiviert werden. Wenn beispielsweise um 22.00 Uhr zu Bett gegangen wird, kann diese Zeit in Zeitschaltuhren eingegeben werden, somit vergisst man kein Licht mehr auszuschalten und spart sich Wege.

Technischer Überblick
Die meisten Geräte verfügen über ein Display das übersichtlich ausgestattet ist. Die Schaltungen variieren unter den Produkten. Es gibt Produkte mit 45 Schaltungen und Produkte mit 70 Schaltungen, darüber hinaus noch weitere Varianten. Die meisten Produkte sind für eine Montage zum Aufputz und Unterputz geeignet. Sollte ein Stromausfall eintreten sind die Daten, durch die Datensicherung, weiterhin vorhanden und gesichert. Trotz des Zeitschalters verfügen die Zeitschaltuhren über eine manuelle Funktion, die durch einen Wipptaster betätigt werden kann. Es gibt Produkte, die über eine Abdeckkappe verfügen, somit ist das Display vor Verunreinigung oder auch Beschädigung geschützt. Für die Nutzung sollte vor dem Kauf darauf geachtet werden, für welchen Bereich die Zeitschaltuhren vorgesehen sind. Hierbei gibt es Unterschiede zwischen dem Außen- und Innenbereich.
In der Regel lassen sich alle Lichtschalter mit Zeitschaltuhren einfach und leicht montieren.


Warum ist beim Bad der Lichtschalter außen angebracht?

Wo befindet sich normalerweise der Lichtschalter? Im Raum, meistens neben der Tür. Im Bad verhält sich das ein klein wenig anders. Hier ist der Lichtschalter außen angebracht, was immer noch viele Menschen zur Verzweiflung bringt Sie müssen dringend auf die Toilette und suchen im Inneren nach dem Schalter. Aber warum ist dieser nicht Außen angebracht? Diese Frage lässt sich im Grunde schnell beantworten. Früher waren die Häuser auf andere Art und Weise gebaut und es gab keinen FI-Schalter, der automatisch dafür sorgte, dass eine Sicherung rausspringt. In Badezimmern ist es nass, feucht und Spritzwasser dringt schnell in Schalter ein. Aus diesem Grund sind Steckdosen meistens mit einer Klappe versehen, oder so angebracht, dass Spritzwasser keine Chance hat.

Bauen wie früher?
Wer einen Neubau plant, wird auch heute meistens noch den Schalter für Licht und Strom in den Außenbereich des Badezimmers verlegen. Sie kennen es meistens nicht anders und setzten auf vertraute Methoden. Doch muss das heute nicht mehr sein. Im Gegenteil geht es in der heutigen Zeit ­darum, Platz zu sparen und effizient zu bauen. Damit der Lichtschalter im Bad keinen Schaden nimmt, müssen nur bestimmte Vorgaben beachtet werden. Als Sicherheit wird ein FI-Schalter eingeschaltet und in Zukunft kann nichts mehr passieren. Anders verhält es sich, wenn ein Altbau gekauft wird und im Anschluss die Sanierung fällig ist.

Bad Umbau beim Altbau
Soll das Badezimmer in einem Altbau einer Sanierung unterzogen werden, stellt sich für viele die Frage, wohin mit dem Lichtschalter. Zwar würden die meisten diesen gerne im Inneren sehen. Doch ist das rein technisch oft nicht machbar. Dazu müsste der Stromkreislauf für den Lichtschalter ins Innere verlegt werden. Diese Mühe ist vielen zu groß und sie lassen den Schalter lieber im Außenbereich. Werden im Bad allerdings alle Leitungen neu gelegt, lohnt es sich, auch den Schalter ins Innere zu verlagern.

Sicherheit geht vor
Im Bad hat die Sicherheit immer oberste Priorität. Spritzwasser oder das feuchte Klima wirken sich immer negativ auf elektronische Produkte aus. Ohne entsprechende Absicherung darf im Bad selbst keine normale Steckdose oder ein Lichtschalter zur Anwendung kommen. Zu groß ist das Risiko einen elektronischen Schlag zu bekommen. Dieser führt im schlimmsten Fall zum Tod. Bei einem entsprechenden Umbau muss aus diesem Grund immer ein Fachmann zurate gezogen werden. Dies ist wichtig, damit es später zu keinen Schäden kommt.


Steckdose an einen vorhandenen Lichtschalter anschließen

Wenn Sie eine Steckdose an einem vorhandenen Lichtschalter anschließen und so eine einfache Bedienung ermöglichen möchten, sollten Sie sich als Laie besser professionellen Rat holen und an der Hauselektrik in keinem Fall ohne die notwendige Kenntnis basteln. Sie können nicht nur die Funktionalität von Steckdose und Lichtschalter lahmlegen, sondern auch einen Kabelbrand durch einen unsachgemäßen Anschluss begünstigen. Da dieser von keiner Versicherung übernommen wird und hohe Kosten nach sich ziehen kann, sollten Sie auf nicht fachgemäße Arbeiten an der Elektrik absehen.

Funktioniert eine Steckdose über den Lichtschalter?
Wird die Arbeit professionell und fachkundig von einem Elektriker vorgenommen, ist die Funktionalität gegeben. Da der Elektriker nicht einfach nur einen Anschluss legen, sondern für die doppelte Belegung des Lichtschalters ein neues und für eine Steckdose taugliches Kabel verlegen wird, können Sie sich über eine qualitativ hochwertig erledigte Arbeit freuen und müssen keinerlei unerwünschte Begleiterscheinungen des Bauvorhabens befürchten. Wer sich im Bereich Elektrik auskennt, kann durch die Nutzung der richtigen Kabel durchaus den Lichtschalter nutzen und diesen mit einer Steckdose verbinden. Wichtig ist, dass das richtige Kabel mit einem Phasenprüfer bestimmt wird und der Strom für Arbeiten am Lichtschalter über die Sicherung ausgeschaltet wurde. Selbst ein versierter und fachkundiger Elektriker wird diese Arbeiten nicht durchführen, ist der Schalter nicht vom Stromnetz getrennt und birgt somit die Gefahr eines Stromschlags. Um die Umpolung vorzunehmen, muss die Phase am Lichtschalter abgegriffen und für die gewünschte Steckdose professionell genutzt werden.

Bei elektrischer Unkenntnis, lieber den Handwerker zu Rate ziehen
Aufgrund der zahlreichen Gefahren im Bereich Elektrik, sollten Sie sich als Heimwerker nicht auf vage Vermutungen verlassen und bei fehlender Kenntnis in der Elektrik, bei der gewünschten Umschaltung der beiden Komponenten lieber einem fachkundigen Handwerker vertrauen. Innerhalb kurzer Zeit führt dieser die richtigen Kabel zusammen, sodass Sie die Steckdose fortan über den Lichtschalter betreiben und Ihre individuellen Wünsche an die Hauselektronik umsetzen können. Anzumerken sei, dass die Umschaltung durchaus möglich ist und für einen fachkundig versierten Handwerker keinen großen Arbeitsaufwand nach sich zieht. Die Kosten sind relativ gering, sodass der Heimwerker nicht versuchen und basteln und dabei seine Sicherheit in Haus und Wohnung aufs Spiel setzen muss. Bei durch elektrische Leitungen verursachten Bränden ist bekannt, dass die Hausratversicherung Schäden nur dann übernimmt, wurden die Arbeiten fachmännisch und nicht von einem Laien durchgeführt. Daher lohnt sich der Blick auf das gesparte Geld nicht, da ein Versicherungsfall nie auszuschließen ist und ein nicht vom Elektriker abgesegneter Anschluss zu hohen Kosten und dem Erlöschen des Versicherungsschutzes führt.


Kann man Lichtschalter lackieren?

Lichtschalter und Steckdosen lackieren ist möglich, bedarf aber vorbereitender Tätigkeiten. Damit der Lack auch bei ständiger Nutzung und dem Kontakt mit der Haut hält, sollte der Kunststoff vor der Lackierung aufgeraut werden. Auf dem vorbehandelten Untergrund lässt sich die Farbe nicht nur fester und vollkommen streifenfrei aufbringen, sondern Sie sorgen auch für einen besseren Halt und eine Sicherung gegen Kratzer und Stöße.

Professionelle Arbeit beim Lichtschalter lackieren wählen
Da es sich beim Lichtschalter um ein häufig genutztes Detail handelt, muss der Lack nicht nur eben und streifenfrei, sondern auch kratz- und stoßfest aufgebracht werden. Mit einem Schwingschleifer oder feinem Schleifpapier, können Sie die glatte Oberfläche des Lichtschalters aufrauen und im Anschluss einen Haftgrund auftragen. Der Haftvermittler erhöht die Stabilität der Lackierung um ein Vielfaches und sorgt dafür, dass der Lack auch bei ständiger Nutzung des Lichtschalters nicht abblättert und unprofessionell aufgetragen wirkt. Wichtig ist, dass der Haftvermittler und die Lackfarbe zusammen passen und sich nicht gegenseitig abstoßen. Wenn Sie die Lichtschalter oder Steckdosen in Ihrem Haus lackieren möchten, sollten Sie einen Fachmann um Rat fragen und sich sowohl beim Kauf der Farbe, als auch bei der Entscheidung für den Haftgrund fachmännisch beraten lassen. Wählen Sie zum Lackieren eine Farbe, die sich für den Innenraum eignet und auf Wasserbasis hergestellt ist. Auch wenn Sie glauben, Kunstharz basierender Lack würde besser halten und leichter aufzutragen sein, eignet er sich nicht für eine Anwendung in Innenräumen und geht mit enormer Geruchsbelästigung einher. In den Produkteigenschaften gibt es keine Unterschiede in den Lacken, sodass Sie beim Lichtschalter durchaus auf Kinderspielzeuglack oder speziellen Lack für Innenräume zurückgreifen können.

Präzise Arbeit für ein sichtbar attraktives Ergebnis
Bei allen Arbeiten sollten Sie auf hochwertige Materialien und professionelles Werkzeug zugreifen. Um den Lichtschalter vor dem lackieren aufzurauen, sollte kein grobes Schleifpapier verwendet werden. Sie möchten die Oberfläche nur aufrauen und so mehr Halt für die Lackfarbe schaffen, nicht aber eine Struktur mit Rillen und Unebenheiten schaffen. Nach dem Aufrauen ist eine Reinigung der Oberfläche notwendig. Diese muss nicht nur vom erzeugten Staub durch die Oberflächenbearbeitung, sondern auch von Fett und Schmutz befreit werden. Vor dem Lackieren ist es ratsam, die Lichtschalter mit Malerkrepp abzukleben und so ein Verlaufen der Farbe über den Rand hinaus zu vermeiden. Zum Lackieren müssen die Schalter bei richtiger Vorbereitung nicht ausgebaut werden, sodass Sie mit der Elektrik selbst gar nicht in Berührung kommen und bedenkenlos die Lackierung vornehmen können. Arbeiten Sie entweder mit einem breiten und nicht haarenden Pinsel, mit einer schmalen Rolle oder mit einem Gerät zum Spritzen für ein sauberes Ergebnis.